Die Welt der fairen Schokolade

Im Rahmen unseres Jahresprojektes „FairTrade-Stamm“ haben wir, die Garchinger Pfadfinderinnen und Pfadfinder, uns in unserem Pfingstlager mit vielen Aspekten der fairen Schokolade beschäftigt. Wir widmeten uns in Kleingruppen einen Tag lang der Schokologie*.

Wer gerade nicht genau weiß, worum es bei diesem Jahresprojekt geht – Lies doch unseren Artikel zum Projektauftakt im Blog:
http://blog.fairtrade-scouts.de/author/ftscout53/

Es wurde über die Herkunft von Kakao, die Zutaten in Schokolade, die Preiszusammensetzung, die Arbeitsbedingungen und vor allem die Unterschiede zwischen FairTrade- und konventionellen Plantagen informiert, diskutiert und gestaunt. Natürlich wurden aber auch die Unterschiede im Geschmack verschiedener Schokoladentafeln gründlich untersucht.

Zuletzt wurden in jeder Gruppe Ideen gesammelt, was wir selbst denn tun können und wollen, um Fairen Handel zu fördern:

  • selbst fair gehandelte Produkte kaufen
  • sich weiter über Fairen Handel und Siegel informieren
  • mit unserer Familie, Freunden und in der Schule über Fairen Handel sprechen
  • Supermärkte zur Aufnahme von fair gehandelten Produkten in ihr Sortiment bewegen
  • Faire-Handels-Organisationen unterstützen – ob mit Spenden oder Engagement

Im Zeltlager selbst haben wir natürlich unsere drei auserwählten Produkte Bananen, Schokolade und Kaffee nur aus Fairem Handel bezogen. Zudem haben wir unseren Schokoaufstrich und Kakao mit FairTrade-Siegel gekauft.

Wir haben alle viel über Fairen Handel erfahren und sind weiter auf einem wirklich guten Weg zum FairTrade-Stamm 🙂

*Das Material zum Schokologie-Workshop wurde uns freundlicherweise von der Verbraucherzentrale Bayern zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Auf dem Weg zum FairTrade-Stamm

Der erste Meilenstein

Nachdem wir uns in unserer Stammesversammlung im November 2018 dazu entschlossen haben, den Weg zum FairTrade-Stamm anzutreten, fand am 16. Januar unser Kick-off statt. Zu dieser Stammes-Gruppenstunde waren alle Mitglieder und Eltern eingeladen. Als allererstes wurde eine kurze Einführung in das Thema Fairer Handel gegeben und die Rahmenbedingungen des Projektes noch einmal präsentiert. Mit dem Beschluss in der Stammesversammlung ist die erste Rahmenbedingung bereits erfüllt. Als nächstes folgt die Einigung auf drei Produkte, die unser Stamm ab sofort nur noch aus fairem Handel bezieht. Dies sollte heute noch entschieden werden.

Stargast der Veranstaltung war Boris Banane, das Maskottchen der FairTrade Scouts. Er hat uns fünf FairTrade-Produkte vorgestellt, die wir im Stamm oft brauchen: Kaffee, Rohrzucker, Bananen, Tafelschokolade und Trinkschokolade. Zur Abstimmung bekamen alle Kinder und Erwachsene drei FairTrade-Sticker, die auf den fünf liebevoll gestalteten Produktplakaten verteilt werden durften. Währenddessen wurden zur Einstimmung FairTrade-Schokolade und -Bananen schnabuliert. Als dann alle ihre Sticker verteilt hatten, stand das Ergebnis: ganz vorne im Rennen war die Tafelschoki, gefolgt von Bananen und Kaffee.

Kinder, Eltern und Leiter*innen bei der Abstimmung

Neben der Wahl der Produkte hatten alle die Möglichkeit, sich für das FairTrade-Scout-Team einzutragen. Am Ende der Veranstaltung hatten sich in jeder Stufe motivierte Grüpplinge gefunden. Das freut uns sehr! Auch der Elternbeirat hat uns Unterstützung zugesagt. Super!

Nun gilt es, den Stamm und die Stufen zu FairTrade-Expert*innen zu machen. Dafür wird sich unser Team sehr bald zusammensetzen, um Ideen zu sammeln und einen Projektplan aufzustellen. Wir sind schon sehr gespannt darauf!

Hier ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

Weitere Informationen zur Aktion „FairTrade Scouts“ erhaltet ihr hier:

Zurück in die Gegenwart

Das Pfingstlager ist zwar schon eine Weile her, aber hier noch ein kleiner Bericht:

Alles wirkte am Anfang wie ein gewöhnliches Pfingstlager: Mit etwa 40 Pfadfinderinnen und Pfadfindern unseres Stammes fuhren wir in der ersten Pfingstwoche auf den Bärenbachzeltplatz in der Nähe von Augsburg. Bald schon standen alle Zelte und die ersten Spiele wurden gespielt. Doch plötzlich rannte aus dem Wald ein Steinzeitmensch, der von einem Löwen verfolgt wurde. Und bald darauf besuchte uns auch noch ein etwas merkwürdiger Professor.

Was war also passiert? Der Professor berichtete uns, dass eines seiner Experimente missglückt sei und wir deswegen in der Steinzeit gelandet seien. Um wieder zurück in die Gegenwart zu kommen, bauten wir ein Portal, welches durch unsere Erinnerungen an die Vergangenheit angetrieben werden sollte.  Und Erinnerungen sammelten wir viele, denn wir landeten nicht direkt wieder in der Gegenwart, sondern erlebten in ganz vielen Zeitaltern Spannendes:

In der Steinzeit erlernten wir die Kunst der Höhlenmalerei, schnitzten Specksteinen und  mussten unser Essen selbst sammeln und kochen. Am nächsten Tag lernten wir in der Antike den Gott Meseides kennen, veranstalteten einen Gottesdienst und Olympische Spiele. Am Dienstag landeten wir dann im Mittelalter, wo wir von einer wunderschönen Prinzessin empfangen wurden. Bei einem aufregenden Geländespiel mussten wir Flaggen verstecken und verteidigen. Außerdem bastelten wir im Mittelalter eigene Pferde, mit denen wir ein Ritterturnier bestritten. Und in der Nacht mussten wir auch noch die Prinzessin retten, die von Werwölfen entführt worden war.  Anschließend hatten wir so viele Erinnerungen gesammelt, dass wir als nächstes in die Zukunft reisten, wo wir eine Nachricht der außerirdischen „Future F“  erhielten. Den Tag über bauten wir echte Raketen und veranstalteten zu Ehren von Future F einen bunten Abend, bei dem verschiedene Gruppen eine Art Herzblatt, eine Auktion und eine Aufführung über verschiedene Sprachen darboten.  Und der Abend ging aufregend weiter, denn ein großes Unwetter brach über uns herein. Es blitzte, donnerte, hagelte und regnete in Strömen. Doch auch das überstanden alle und wir konnten uns so am Freitag wieder in eine neue Zeit aufmachen: diesmal die Industrialisierung. Dort lernten wir einen Keksfabrikanten kennen, der uns „dreckige Arbeiter“ erstmal zum Waschen schickte. Und so gab es am vorletzten Tag noch eine große Wasserschlacht. Am letzten Tag schafften wir es dann mit der Hilfe des Professors endlich wieder zurück in die Gegenwart.  Und so endetet das Pfingstlager.

Doch unsere Zeitreise ist noch nicht zu Ende: Immer wenn wir wieder zurück  an das Pfingstlager und das geschmückte Portal denken, könne wir in die Vergangenheit durch unsere Erinnerungen eintauchen und all das Aufregende, was wir zusammen erlebt haben, erneut erfahren!

 

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Friedenslicht

Gestern haben 7 tatkräftige Pfadfinder und Pfadfinderinnen unseres Stammes das Friedenslicht aus Bethlehem in der Münchner Frauenkirche empfangen.

Am kommenden Mittwoch, den 20.12.17, um 18:30 Uhr verteilen wir das Friedenslicht an unsere Grüpplinge und Leiter und alle anderen Gäste, die herzlich zu unserem kleinen Gottesdienst eingeladen sind. 

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42 Weihnachtspäckchen – 84 freudige Kinderaugen

Wie in unserem Spendenaufruf im Oktober schon beschrieben, nahmen unsere Pfadfinder- und Rovergruppe bei der Weihnachtspäckchen-Aktion des Ukrainischen Pfadfinderbundes PLAST teil. Hierfür sammelten die Pfadis und Rover Spenden bei unseren Mitgliedern und Stammesfreunden in Form von Kuscheltieren, Kartons und natürlich Geld.

Die Weihnachtsgrüße, die neben Lebensmitteln, Hygieneartikeln und einem Kuscheltier mit ins Paket sollten, schrieben wir – wie auch letztes Jahr – auf Weihnachtskarten aus Sri Lanka und unterstützten damit ein weiteres Projekt: in einem Kloster auf Sri Lanka fertigen Mütter Grußkarten für verschiedene Anlässe und können mit dem Geld, dass sie dort verdienen, zum Beispiel ihre Kinder zur Schule schicken. Weitere Informationen und einen Eindruck der Produktion bekommt ihr hier: Helft Sri Lanka

Als alle Artikel und genügend Kartons beisammen waren, halfen die Pfadis und Rover in einer Gruppenstunde zusammen und packten die Kartons bis zum Rand voll mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Kuscheltier und Weihnachtskarte. Das Auto war proppenvoll und am nächsten Tag auch die Palette der Spedition, die die Päckchen annahm.

Letztendlich konnten wir ganze 42 Weihnachtspäckchen in die Ukraine schicken – absoluter Wahnsinn! Vielen herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender – egal ob Kuscheltier, Karton oder finanzielle Unterstützung! Wir freuen uns riesig, dass wir diese Aktion wieder so tatkräftig unterstützen konnten und damit ein paar Kindern eine kleine Freude zu Weihnachten machen konnten.

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Spendenaufruf für bedürftige Kinder und Jugendliche in Tschernobyl

Auch dieses Jahr ruft der Ukrainische Pfadfinderbund (PLAST) dazu auf, Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder und Jugendliche in Tschernobyl zu packen.
Letztes Jahr nahmen auch wir zum ersten Mal an dieser Aktion mit unserer Pfadi- und Rovergruppe teil. Durch ein paar kleine und größere Spenden schafften wir es für rund 25 Päckchen einzukaufen und nebenbei auch noch ein Waisenhaus in Sri Lanka zu unterstützen.

Dieses Jahr möchten wir den Kindern und Jugendlichen aus Tschernobyl sehr gerne wieder eine Freude machen und sind schon voller Tatendrang. Da jedes Kind ein gleichwertiges Weihnachtspäckchen erhalten soll, wird dessen Inhalt vorgeschrieben.
Doch leider fehlen uns momentan noch die finanziellen Mittel, um dies umsetzen zu können.

Deshalb würden wir uns riesig über eine kleine Spende freuen!

Unsere kleinen Kuscheltiere sind alle schon in Tschernobyl oder Sri Lanka, deshalb freuen wir uns auch sehr, wenn sich der eine oder andere noch von seinen Lieblingen trennen kann und somit hoffentlich dann ein Strahlen in die Augen der Kinder aus Tschernobyl zaubern kann.

Also falls ihr auch Lust habt, diese Aktion zu unterstützen, dürft ihr euch gerne bei uns melden.

Wir bräuchten noch:
• Kleine Spenden
• Kleine Kuscheltiere oder Spielzeugautos (bitte in gutem Zustand und sauber)
• Kartons (etwas größer als Schuhkartons, Maße ca. 35 x 25 x 20cm)

Spenden nehmen wir bis 12.11.2017 gerne an 🙂 am besten kommt ihr dazu Mittwochs zwischen 18:00 und 20:00 Uhr (außer in den Herbstferien) vorbei. Oder ihr meldet euch bei uns unter: info@severin-garching.de

Wir wünschen euch allen einen schönen Herbst und später einen besinnlichen Advent! Vielleicht können wir mit dieser Aktion das Licht der Weihnacht auch zu den Kindern nach Tschernobyl tragen.

Liebe Grüße und Gut Pfad,

die Pfadis und Rover

Stufenübertritt 2017

Unsere Gruppen sind neu gemischt! – Warum das? Ganz einfach, am 27.09.17 fand unser Stufenübertritt statt.

Hierbei sei kurz erwähnt, dass Kinder ihre Stufe verlassen, wenn sie alt genug sind für eine neue Stufe (Wölflinge: 7-10 Jahre, Jungpfadfinder: 10-13, Pfadfinder: 13-16 und Rover: 16-21).

Doch jetzt ein paar Einblicke zu unserem diesjährigen Event: Wir hatten Glück mit dem Wetter und so konnte der ganze Stamm im Freien dieses kleine Highlight zelebrieren. Dieses Mal ging es für unsere Kinder auf die Slackline. Gestützt von ihrer alten Gruppe, balancierten die jeweiligen Kinder bis zur Mitte, wo sie dann von ihrer neuen Gruppe in Empfang genommen wurden und sicher ans Ende der Leine geführt wurden.Während die eine Gruppe sich verabschieden musste, freute sich die andere umso mehr über die neuen Gesichter. Da ein Geburtstagskind anwesend war, mussten wir natürlich singen, Kerzen ausblasen und ganz, ganz viel Kuchen essen. Ihr seht, uns ging es richtig schlecht 😉

Im Anschluss spielten wir eine Runde Boarisch Zamperl, was mit so einer riesen Gruppe richtig Spaß machte. Danach hatte jede Gruppe Zeit für sich, konnte sich kurz kennen lernen und die wichtigsten Dinge für die kommenden Wochen besprechen. Mit einem großen Abschlusskreis verabschiedeten wir uns voneinander.

Wir freuen uns schon sehr auf die kommenden Gruppenstunden!!! 🙂

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Pfadfinder im Pfingstlager – großes Abenteuer

Die Vorfreude auf das Pfingstlager stieg bei den LeiterInnen stark an, als man sich am Freitag Abend traf, den Materialkeller quasi komplett leerte und alles zum Pfarrsaal schaffte. Als dann auch noch das Material aus dem Gruppenraum hinzukam, wurden erste Zweifel laut, ob das überhaupt alles in den Bus passe.

Nach einer Meisterleistung im 3D-Tetris beim Bus beladen, war es dann doch geschafft, zumindest das ganze Stammesmaterial in die Gepäckfächer des Busses zu verstauen – das Gepäck der Teilnehmer wurde kurzerhand auf die freien Plätze im Bus verteilt.

So machte sich der Bus dann mit knapp 40 abenteuerlustigen PfadfinderInnen auf den Weg zum Internationalen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderzeltplatz Bucher Berg im Altmühltal.

Am Zeltplatz angekommen, wurden als erstes die Zelte aufgebaut. Das Besondere dabei war dieses Jahr, dass wir unsere Schwarzzelte in eine kleine Jurtenburg verwandelt haben. Ein Highlight beim Aufbauen war, als ein Grüppling zum anderen sagte: „Schlag richtig drauf, das ist ein Hering und kein Ei.“

Nach dem Aufbauen wurde der Lagerplatz gemeinsam erkundet und nach einem leckeren Abendessen klang der Tag am Lagerfeuer mit Gitarre und Liederbuch aus, so wie alle darauffolgenden Abende auch.

Die nächsten beiden Tage wurden mit kreativen Tätigkeiten verbracht. Die Kleinen knüpften schöne Armbänder und Halstuchknoten oder arbeiteten kleine Skulpturen aus Speckstein heraus. Die Großen verwandelten eine Rolle Pressgarn (~1200m) und jede Menge Stangenholz in einen 15m hohen Lagerturm und eine riesige Schleuder.

Für unsere Lagerbauten, besonders für den Turm, bekamen wir von anderen Pfadfindern, die bis Dienstag mit uns auf dem Lagerplatz waren, viele Komplimente.

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat ein anderer Stamm aus unserem Bezirk versucht unser Banner zu stehlen, mit unserer Wachsamkeit und den erschwerten Bedingungen, Vollmond und sternenklarer Himmel, konnten wir das verhindern.

Am Pfingstmontag besuchte uns von unserem Diakon Christoph Gasteiger und feierte mit uns eine schöne Lagerpfingstandacht.

Der Rest der Woche wurde mit pfadfindertypischen Aktivitäten verbracht, wie einem Geländespiel, Klettern im Wald, „Werwölfe vom Düsterwald“ am Lagerfeuer spielen, … . Außerdem legten die neuen Wölflinge und Jungpfadfinder ihre Versprechen ab und erhielten dabei ihr neues Stufenhalstuch. Das Wetter war nach den letzten beiden verregneten und kalten Jahren mal wieder ein normales Pfingstlagerwetter mit Sonne, Wolken und ein wenig Regen.

Verpflegt wurden wir von unserem Küchenteam, Flo und Mathy, die uns wiedermal mit super leckerem Essen versorgten. Unter anderem gab es Burger mit Pommes, Schnitzel und Gulasch mit zweierlei Knödel, natürlich alles über offenem Holzfeuer gebraten und gekocht.

Am Samstag wurde dann wieder alles abgebaut und wir fuhren mit dem Bus zurück nach Garching.

Es war ein aufregendes und schönes Pfingstlager, auf dem es viel zu erleben gab und das allen super viel Spaß gemacht hat.

Und jetzt viel Spaß beim Bilder schauen.

 

Und nun noch ein paar Bilder vom Turmbau.

Endlich sind sie da!

Kurzmitteilung

Endlich sind die neuen Stammesliederbücher da!

Da sie leider nicht mehr rechtzeitig zum Pfingstlager kamen, habe  wir sie gestern ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft.

Sie haben bestanden und wir freuen uns auf viele Lagerfeuerrunden mit ihnen.

PS: Der Bericht fürs Pfingstlager ist schon in Arbeit. Ihr dürft gespannt sein 😉 Es gibt viel zu erzählen.