Pfadfinder im Pfingstlager – großes Abenteuer

Die Vorfreude auf das Pfingstlager stieg bei den LeiterInnen stark an, als man sich am Freitag Abend traf, den Materialkeller quasi komplett leerte und alles zum Pfarrsaal schaffte. Als dann auch noch das Material aus dem Gruppenraum hinzukam, wurden erste Zweifel laut, ob das überhaupt alles in den Bus passe.

Nach einer Meisterleistung im 3D-Tetris beim Bus beladen, war es dann doch geschafft, zumindest das ganze Stammesmaterial in die Gepäckfächer des Busses zu verstauen – das Gepäck der Teilnehmer wurde kurzerhand auf die freien Plätze im Bus verteilt.

So machte sich der Bus dann mit knapp 40 abenteuerlustigen PfadfinderInnen auf den Weg zum Internationalen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderzeltplatz Bucher Berg im Altmühltal.

Am Zeltplatz angekommen, wurden als erstes die Zelte aufgebaut. Das Besondere dabei war dieses Jahr, dass wir unsere Schwarzzelte in eine kleine Jurtenburg verwandelt haben. Ein Highlight beim Aufbauen war, als ein Grüppling zum anderen sagte: „Schlag richtig drauf, das ist ein Hering und kein Ei.“

Nach dem Aufbauen wurde der Lagerplatz gemeinsam erkundet und nach einem leckeren Abendessen klang der Tag am Lagerfeuer mit Gitarre und Liederbuch aus, so wie alle darauffolgenden Abende auch.

Die nächsten beiden Tage wurden mit kreativen Tätigkeiten verbracht. Die Kleinen knüpften schöne Armbänder und Halstuchknoten oder arbeiteten kleine Skulpturen aus Speckstein heraus. Die Großen verwandelten eine Rolle Pressgarn (~1200m) und jede Menge Stangenholz in einen 15m hohen Lagerturm und eine riesige Schleuder.

Für unsere Lagerbauten, besonders für den Turm, bekamen wir von anderen Pfadfindern, die bis Dienstag mit uns auf dem Lagerplatz waren, viele Komplimente.

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat ein anderer Stamm aus unserem Bezirk versucht unser Banner zu stehlen, mit unserer Wachsamkeit und den erschwerten Bedingungen, Vollmond und sternenklarer Himmel, konnten wir das verhindern.

Am Pfingstmontag besuchte uns von unserem Diakon Christoph Gasteiger und feierte mit uns eine schöne Lagerpfingstandacht.

Der Rest der Woche wurde mit pfadfindertypischen Aktivitäten verbracht, wie einem Geländespiel, Klettern im Wald, „Werwölfe vom Düsterwald“ am Lagerfeuer spielen, … . Außerdem legten die neuen Wölflinge und Jungpfadfinder ihre Versprechen ab und erhielten dabei ihr neues Stufenhalstuch. Das Wetter war nach den letzten beiden verregneten und kalten Jahren mal wieder ein normales Pfingstlagerwetter mit Sonne, Wolken und ein wenig Regen.

Verpflegt wurden wir von unserem Küchenteam, Flo und Mathy, die uns wiedermal mit super leckerem Essen versorgten. Unter anderem gab es Burger mit Pommes, Schnitzel und Gulasch mit zweierlei Knödel, natürlich alles über offenem Holzfeuer gebraten und gekocht.

Am Samstag wurde dann wieder alles abgebaut und wir fuhren mit dem Bus zurück nach Garching.

Es war ein aufregendes und schönes Pfingstlager, auf dem es viel zu erleben gab und das allen super viel Spaß gemacht hat.

Und jetzt viel Spaß beim Bilder schauen.

 

Und nun noch ein paar Bilder vom Turmbau.

Endlich sind sie da!

Kurzmitteilung

Endlich sind die neuen Stammesliederbücher da!

Da sie leider nicht mehr rechtzeitig zum Pfingstlager kamen, habe  wir sie gestern ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft.

Sie haben bestanden und wir freuen uns auf viele Lagerfeuerrunden mit ihnen.

PS: Der Bericht fürs Pfingstlager ist schon in Arbeit. Ihr dürft gespannt sein 😉 Es gibt viel zu erzählen.

Viel los bei den Garchinger Pfadfindern

In letzter Zeit war bei uns viel los!

Am 29.04.2017 waren wir am diesjährigen Georgslauf des Bezirks München-Isar. Dieser wurde in diesem Jahr vom Stamm St. Canisius in Großhadern ausgerichtet. Auch heuer nahmen wieder über 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder teil, aufgeteilt in 45 Laufgruppen und 20 Posten. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst stimmten wir uns auf den bevorstehenden Postenlauf ein. Alle hatten viel Spaß, auch wenn der Lauf dieses Jahr besonders lange gedauert hat.

Georgstag im Garchinger Obstgarten

Feldandacht im Obstgarten

Am Wochenende darauf war dann unser Georgstag im Garchinger Obstgarten. Bei Kaffee und Kuchen gab es die Gelegenheit für Eltern, Ehemalige, Leiterinnen und Leiter ins Gespräch zu kommen und Informationen auszutauschen, während die Kinder zusammen spielten. Am Nachmittag feierten wir gemeinsam eine kleine Feldandacht und ließen den Tag im Anschluss mit Leberkas und selbstgemachten Salaten am Lagerfeuer ausklingen.

Bei den Feierlichkeiten in der Münchner Innenstadt, anlässlich der 100 Jahre Patrona Bavariae, halfen wir beim Aufbau des Pfadfinderdorfes am Odeonsplatz . Am Samstag besuchten wir dann auch das angebotene Programm und nahmen am Gottesdienst am Marienplatz teil. Unser persönliches Highlight war das Singen in einer riesigen Lagerfeuerrunde mit über 100 Pfadfinderinnen und Pfadfindern. Und das mitten am Odeonsplatz!

Lagerfeuerrunde am Odeonsplatz

Am 20.05.2017 fand das 3. Scoutballturnier der Jungpfadfinderstufe des Bezirks München-Isar in Garching statt. Dieses Jahr waren 6 Mannschaften aus 6 Stämmen vertreten und haben bei perfektem Wetter in spannenden Spielen um den Wanderpokal gekämpft. Das Garchinger Jungpfadfinder-Team erreichte den 2. Platz, was uns sehr stolz macht! Gewonnen hat das Turnier eine der beiden Mannschaften aus dem Stamm St. Ansgar, welche den Wanderpokal in einer feierlichen Zeremonie vom Vorjahressieger MariaHilf überreicht bekam.

Neben all diesen Aktionen laufen die Planungen für das diesjährige Pfingstlager auf Hochtouren, auf das wir uns alle schon sehr freuen!
Ihr seht, bei uns ist es nie langweilig 😉

Materialtag – der erste 2017

Am Samstag waren ein paar Mitglieder unserer Leiterrunde fleißig und haben einen Teil unseres Materials auf Vordermann gebracht. Jetzt sind all unsere Zelte endlich wieder faltenfrei!

Spaß beiseite 😉 So langweilig ist uns dann doch wieder nicht… Stattdessen sind unsere Jurtenplanen und Zelte nun per Siebdruck mit unserem Stammeslogo bedruckt und finden so im besten Falle immer wieder zu uns 🙂

Außerdem haben die Weißzelte ein neues Schließsystem mit Magneten bekommen, nachdem die Reißverschlüsse regelmäßig das Zeitliche segnen. Wir sind sehr gespannt, wie sich das neue System im nächsten Lager bewährt!

Hüttenwochenende vom 13.1-15.1

Am Freitag, den 13.1.2017 war es endlich wieder soweit. Der Stamm St. Severin macht sich seit langer Zeit mal wieder auf den Weg zu einem Hüttenwochenende. Mit U-Bahn, S-Bahn Zug und Bus geht es mit viel Gepäck nach Reit im Winkel. Dort ging es dann  40 min noch mit Stirnlampen bewaffnet durch teilweise kniehohen Schnee zum Jugendberghaus Walmkogl, vor allem für die Kleineren eine große Herausforderung. Zur Belohnung gab es dann für alle ein ausgiebiges Abendessen. Zum gemeinsamen Singen nach dem Essen sind dann nur noch wenige Tapfer geblieben, was nicht an der Qualität des Gesanges lag, sondern am anstrengenden Tag.

Gemäß dem Motto „Früh ins Bett, früh aufstehen“ war dann am Samstag auch wieder früh Betrieb in der  Hütte, sehr zum Leidwesen der Leiter. Aber nach einem stärkendem Frühstück ging es dann gemeinsam raus in den hohen Schnee. Iglu-Bauen, Schneeballschlacht und auf alle möglichen Arten den Hang runterrutschen und kugeln, auf Poporutschern, Planen oder einfach nur dem Hosenboden, waren die Aktivitäten des Tages, die nur von einem warmen Mittagessen unterbrochen wurden.

Am späten Nachmittag wurden dann noch verschiedene Karten- und Brettspiele in der Hütte gespielt. Am Sonntag war dann leider auch schon alles wieder vorbei, nachdem die Hütte wieder aufgeräumt wurde machte man sich wieder auf dem nach Hauseweg.

Man kann nur sagen, es war ein gelungenes Wochenende, dass allen viel Spaß gemacht hat und hoffentlich nächstes Jahr wiederholt wird. Und jetzt noch einige Impressionen der Teilnehmer:

„Mein Herz wurde gestern gebrochen :‘-( Für sie war der Erfolg des Bösen wichtiger als unsere Liebe“ (Kommentar zum Ausgang einer Runde Werwölfe vom Düsterwald)

„Man nehme: eine Plane, sehr viel Schnee, und sechs motivierte Pfadfinder und schon hat man den gefeierten Severin-Secher-Bob. Mit gefühlten 100km/h rast man den Hang hinunter (und fast in den Wald), hat dabei unglaublich viel Spaß und danach am ganzen Körper Schnee :-)“

„Es war wunderschön hier! Vor allem der Samstag, wo wir den ganzen Tag im Schnee herumspielten. Die beste Idee kam wie immer von den Leitern und zwar eine Planenrodelbahn. Trotz vielen Unfällen wurde man mega schnell“

„Der Schnee war schön“

„Ich fand das Wochenende sehr schön! Das Essen war super 🙂 !“

„Der Schnee war schön.“

„BESTES ABENDESSEN EVER! Schnitzel mit Bratkartoffeln :-))) Mathy -> Bester Koch!“

„Das Rodeln war KLASSE!“

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

Liebe Mitglieder, Freund*innen und Unterstützer*innen des Stammes St. Severin,

wir wünschen euch allen frohe und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch in ein neues, aufregendes und glückliches Jahr 2017!

„Optimismus ist eine Form des Mutes, die Vertrauen in andere gibt und zum Erfolg führt.“ – Lord Robert Baden-Powell

Euro StaVos,

Lukas und Anna

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Neuer Vorstand

Heute fand unsere bereits zweite Stammesversammlung in diesem Jahr statt, wobei wir ein besonderes Highlight hatten. Nachdem Vroni und Philipp ihre 3 Jahre Amtszeit beendet haben, stand die Neuwahl unseres Vorstands an. Wir freuen uns sehr, dass wir nun Anna und Lukas als neuen Vorstand präsentieren dürfen. Wir wünschen ihnen ganz viel Erfolg und Spaß in ihrem neuen Amt! Ein „Gut Pfad“ für die kommenden 3 Jahre!Die neuen Vorstände

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PLAST Aktion 2016

Letzten Mittwoch haben wir auf Grund der PLAST-Aktion-2016 die Supermärkte in Garching leer gekauft. Im Rahmen der PLAST Aktion werden Weihnachtsgeschenke an Kinder in der Ukraine verschickt. Unsere Rover und Pfadis werden dieses Jahr 23 Päckchen versenden. Der Inhalt ist nun gekauft und in den nächsten Gruppenstunden geht es an das Einpacken der Päckchen. Vielen Dank an alle großzügigen Spender, die diese Aktion ermöglichen!plast-2016

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Herbstmarkt 2016

Am Samstag, den 17.09.2016 findet der Garchinger Herbstmarkt statt. Bei gutem Wetter wird zwischen 10:00 und 18:00 Uhr im Garchinger Römerhof bereits zum 16. Mal viel geboten.

Zwischen Livemusik und Kleinkunst, Buden, Müßiggängern und dem bunten Treiber der Besucher sorgen auch wir wieder mit unserer Zeltküche für das leibliche Wohl. Wir freuen uns, wenn Ihr gemeinsam mit uns den Spätsommer bei einer Brotzeit ausklingen lasst.

Jupfifahrt im Altmühltal

Vom 03.08.16 – 07.08.16 sind die Jupfis auf Gruppenfahrt ins Altmühltal gefahren.

Insgesamt waren wir 11 Leute, davon 7 Grüpplinge und 4 Leiter.

Los ging es am 03.07.16 um 8:00 Uhr am Pfarrsaal. Nachdem das Materialauto gepackt war, sind wir mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren, um dann in den Zug nach Kinding zu steigen. Nach vielen Runden Karten spielen und Brotzeit machen, kamen wir dann in Kinding an. Von dort wurden wir von dem Sonnigen Altmühltaler, einem Kanuverleiher, abgeholt und an unsere erste Station der zweitägigen Kanutour, flussaufwärts von Kinding, gebracht. Dort haben wir uns und unser Gepäck auf die Kanus verteilt und sind dann 10 Kilometer bis zum Zeltplatz in Kinding gepaddelt. Es gab insgesamt drei Kanus. Ein Viererkanu für die Leiter und ein Dreier- und ein Viererkanu für die Grüpplinge. Da am Anfang die Kräfte auf den Kanus unterschiedlich verteilt waren und die eine Gruppe Seemeilen gemacht hat, während die andere Gruppe lieber Zick zack von einem Busch in den nächsten gefahren ist, haben wir die Grüpplinge im Laufe des Tages durchgewechselt, was dann zwar besser ging, aber immer noch nicht die optimale Besetzung war. Endlich in Kinding angekommen wurden die provisorischen Zelte in Form einer Plane, 4 Heringen und einer kurzen Stange aufgestellt. Danach wurde das Gulasch auf unseren 3 Gaskochern aufgewärmt und mit Brot gegessen. Anschließend gab es noch ein kleines Lagerfeuer mit Gesang, bevor dann alle schlafen gegangen sind.

Am zweiten Tag ging es bei strahlend blauem Himmel in den Kanus die restlichen 20 km weiter bis nach Dietfurt. Zuerst fuhren wir in der ursprünglichen Besetzung weiter, doch nach einigen Kilometern beschlossen die Leiter sich auf die Kanus aufzuteilen. Danach schafften wir es zügig und in gleichem Tempo voran zu kommen. In Beilngries hielten wir mittags an, um uns zu stärken und ein bisschen zu schwimmen. Nach einigen Wasserschlachten und Verfolgungsjagden mit weiteren Wasserschlachten und einem Versprechen kamen wir schließlich in Dietfurt an, wo wir die Kanus wieder abgaben. Dann nahmen wir unser Gepäck und liefen noch ein Stück bis zum Campingplatz für diese Nacht. Der Campingplatz war ein altes Keltendorf mit einem nachgebauten Langhaus und Lehmöfen und sogar einer alten Schafrasse. Wir bauten unsere Zelte auf und aßen Nudeln mit Tomatensoße. Danach gab es wieder ein Lagerfeuer. In der Nacht hat es geregnet, aber davon haben wir zum Glück nicht so viel mitbekommen.

Am nächsten Morgen war das Wetter leider nicht mehr so warm, aber für den geplanten Hike war es sehr angenehm. Wir frühstückten und fütterten auch die Fische, die in dem Teich am Zeltplatz waren. Nach dem Abbau ging es zu Fuß nach Breitenbrunn zu unserem finalen Zeltplatz. Es waren ca. 10 km, die wir dem vorgegebenem Weg durch Wald und Wiese folgten. Auf dem Zeltplatz angekommen wurden die Zelte aufgebaut und dann durfte jeder, zur großen Freude der Kinder, duschen gehen. Am Abend gab es Reis mit Currygeschnetzeltem.

Den vierten Tag verbrachten wir in Breitenbrunn und am Campingplatz. In Breitenbrunn sollten die Grüpplinge, in zwei Gruppen aufgeteilt, sich ihr Abendessen mit Hilfe von jeweils einem Päckchen Salz selbst ertauschen. Heraus kamen Nudeln mit Tomatensoße und viel Käse.

Am Nachmittag haben wir Scoutball gespielt und sind im benachbarten Naturschwimmbad schwimmen gegangen. Nach dem selbst ertauschten Abendessen, spielten wir Wurfball und Boarisch Zamperl, um dann den Abend gemütlich am Lagerfeuer bei Gitarrenmusik ausklingen zu lassen.

Am Sonntag mussten wir dann auch schon wieder unsere Zelte zusammen packen und heimfahren. Wieder am Pfarrsaal angekommen begrüßten wir die Eltern, räumten das Auto leer und verabschiedeten uns im Abschlusskreis mit „Nehmt Abschied Brüder“ voneinander.

Es waren schöne und unterhaltsame fünf Tage mit allen. Der ein oder andere fand das Kanufahren oder die Wanderung mit Gepäck zwar ein bisschen zu lang, aber trotzdem hatten alle viel Spaß dabei.

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